Breil Abarth 1000 [2025]Abarth und die 1935 in Mailand gegründete Uhrenmarke Breil arbeiten seit Jahren zusammen. Jüngstes Ergebnis dieser Kooperation ist der exklusive Chronometer „Breil Abarth 1000“. Die in limitierter Auflage von nur 465 Exemplaren produzierte Armbanduhr ist eine Hommage an den Rennwagen Abarth 1000 Monoposto Record.

Mit diesem Einsitzer erzielte Firmengründer Carlo Abarth persönlich am 20. Oktober 1965 zwei neue Weltrekorde: Er stellte auf der Formel-1-Rennstrecke im italienischen Monza neue Klassenbestwerte über die Distanzen von einer Viertelmeile und 500 Metern auf. Dies war der insgesamt 100. Weltrekord, den die 1947 gegründete Marke mit dem markanten Skorpion im Wappen für sich verbuchte. Der jetzt vorgestellte Chronometer „Breil Abarth 1000“ verkörpert den Pioniergeist dieser legendären Herausforderung. Die exklusive Armbanduhr vereint mechanisches Design und sportlichen Stil.  

Das Weltrekordfahrzeug Abarth 1000 Monoposto Record (1965)

Abarth 1000 Monoposto Record (1965)Carlo Abarth festigte seinen Ruf als brillanter Autodesigner und vielseitiger Unternehmer, in dem er seine Kreationen in den 1960er Jahren durch zahlreiche Geschwindigkeits- und Distanzweltrekorde weltbekannt machte. Schauplatz dieser Rekordfahrten war in der Regel die Rennstrecke im königlichen Park von Monza, als Heimat des Großen Preis von Italien noch heute die schnellste Formel-1-Piste.

Ein Protagonist dieser Weltrekordversuche war der auf einem Formel-2-Rennwagen basierende Abarth 1000 Monoposto Record. Der mit zwei Nockenwellen ausgerüstete Motor entwickelte aus einem Hubraum von 982 Kubikzentimetern eine Leistung von 77 kW (105 PS) bei einer hohen Drehzahl von 8.800 Touren. Der Tank fasste nur 10 Liter, was gerade ausreichte, um Beschleunigungsrekorde nach den Regeln des Automobilverbandes FIA aufzustellen. Einsatzfertig wog der Abarth 1000 Monoposto Record nur 500 Kilogramm.

Carlo Abarth, als junger Mann erfolgreicher Motorradrennfahrer, beschloss im Alter von 57 Jahren, den 100. Weltrekord für seine Marke höchstpersönlich aufzustellen. Teil des Mythos ist, dass er durch eine strenge Apfel-Diät rund 30 Kilogramm abnahm, um überhaupt im engen Cockpit des kleinen Formel-Rennwagens Platz nehmen zu können. 

Am 20. Oktober 1965 war es soweit. Auf dem Autodromo Nazionale Monza startete Carlo Abarth seine Angriffe auf zwei von der FIA neu ausgeschriebene Weltrekorde. Der Plan ging auf: Der Abarth 1000 Monoposto Record beschleunigte aus dem Stand und erreichte die Viertelmeilen-Marke (402 Meter) nach 13,62 Sekunden. Nach 15,38 Sekunden hatte Abarth 500 Meter zurückgelegt – beides neue Weltrekorde in der Hubraumklasse G.

Doch der Meistertuner wollte mehr. Über Nacht wurde der 1,0-Liter-Motor gegen ein Triebwerk mit 2.000 Kubikzentimetern getauscht. Dieser Vierzylinder leistete 159 kW (216 PS). Damit erzielte Carlo Abarth am folgenden Tag auch neue Weltrekorde für die Klasse E über die Viertelmeile (11,55 Sekunden) sowie die 500-Meter-Distanz (13,37 Sekunden).

Der Abarth 1000 Monoposto Record ist heute Teil der Sammlung des Heritage Hub im norditalienischen Turin. Dieses einzigartige Museum (Link) ist den italienischen Marken der Stellantis-Gruppe gewidmet. Im Ausstellungsbereich „Rekorde und Rennen“ wird der Abarth 1000 Monoposto Record Seite an Seite mit zwei weiteren Rekordfahrzeugen präsentiert: dem Abarth 750 Bertone von 1956 und dem Fiat-Abarth 1000 Pininfarina von 1960.

Technische Daten Abarth 1000 Monoposto Record (1965)

Antrieb: Vierzylinder-Reihenmotor, längs hinter dem Cockpit platziert, zwei obenliegende Nockenwellen, zwei Doppelvergaser, Hubraum  982 cm³

Leistung: 77 kW (105 PS) bei 8.800 U-1

Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h

Leergewicht: 500 kg

Design: Abarth

Der limitierte Chronograph „Breil Abarth 1000“

Der neue Chronograph „Breil Abarth 1000“ besticht mit einer Wasserdichtigkeit bis 10 bar. Die Sportuhr zeichnet sich durch ein IP-schwarzes Edelstahlgehäuse mit Bilux-Finish, eine Lünette aus einer speziellen Kohlefaser-Sorte (Forged Carbon) und einen verschraubten Gehäuseboden aus konventioneller Kohlefaser aus.

Die Zähler in Gun-Farbe passen zu den START- und STOP-Tasten aus Aluminium, die auf 2 und 4 Uhr positioniert sind. Mit ihrem ergonomischen Profil und dem Racing-Stil erinnern sie an die Bedienelemente von Rennwagen. Die skelettierten Zeiger aus IP-Titan mit Leuchtbeschichtung sorgen für optimale Ablesbarkeit, während das Datumsfenster zwischen 4 und 5 Uhr platziert ist.

Der Buchstabe B für Breil ist auf der Einstellkrone ersichtlich. Das Zifferblatt wird durch ein hochwertiges Saphirglas geschützt. Auf dem Gehäuseboden sind die Seriennummer der Uhr sowie Inschrift „1965-2025, ABARTH 1000, 60 anni di storia“ eingraviert. Das Quarzwerk TMI VK63 gewährleistet höchste Präzision und Zuverlässigkeit. Abgerundet wird das Design durch ein IP-schwarzes Edelstahlarmband mit Faltschließe und Sicherheitsdruckknöpfen. Verzierungen sind eine polierte Mittelpartie sowie die Schriftzüge ABARTH und BREIL.

Limitiert auf nur 465 Exemplare, verkörpert der Chronograph „Breil Abarth 1000“ perfekt die Verbindung von Geschichte, Stil und Racing-Spirit.

Technische Daten Chronometer „Breil Abarth 1000“

Breil-Code: TW2184

Uhrwerk: TMI VK63 Quarz

Lünette: spezielle Kohlefaser (Forged Carbon)

Zifferblatt: Kohlefaser mitapplizierten Stunden-Markierungen

Glas: Saphir

Gehäuseboden: mit eingravierter Seriennummer

Armband: Edelstahl mit Faltschließe, Sicherheitsdruckknöpfen und polierter Mittelpartie

Wasserdichtheit: 10 bar

Auflage: 465 Stück

Listenpreis: 399 Euro

 ( Text & Fotos : Abarth Presse- und Öffentlichkeitsarbeit )