Valtteri Bottas & Alfa Romeo 33 Stradale (2024)Valtteri Bottas, Formel-1-Fahrer und demnächst Besitzer eines Alfa Romeo 33 Stradale, tauschte sich erneut mit dem Entwicklungsteam des neuen Supersportwagens aus. Der Finne verbrachte mit dem ersten Prototypen des Fahrzeugs (Fahrgestellnummer 00) einen intensiven und aufschlussreichen Tag auf dem Testgelände von Alfa Romeo im norditalienischen Balocco (Link zum YouTube Video). Das Feedback von Valtteri Bottas zu Fahrwerks- und Antriebsabstimmung des 456 kW (620 PS) starken Alfa Romeo 33 Stradale wird in der Endphase der Entwicklung eine wichtige Rolle spielen.

„Es war eine ganz besondere Gelegenheit für mich, den Alfa Romeo 33 Stradale zu fahren und das Entwicklungsteam bei der Feinabstimmung zu unterstützen“, kommentierte Valtteri Bottas am Ende des Tests. „Ich bin sehr zufrieden, schon der Prototyp ist nahezu perfekt. Ich habe mich auf Anhieb wohlgefühlt am Lenkrad. Der Alfa Romeo 33 Stradale reagiert extrem schnell und präzise auf Lenkrad- und Gaspedalbewegungen. Gleichzeitig ist er sehr einfach zu fahren. Man muss kein Formel-1-Fahrer sein, um Freude an diesem Sportwagen zu haben. Und dieser wunderbare Sound – das ist typisch Alfa Romeo.“

Auf dem Testgelände in Balocco entwickelt Alfa Romeo seit 1962 Motorsport- und Serienfahrzeuge. Die einzigartige Anlage in der Ebene zwischen Mailand und Turin war außerdem zeitweise Sitz der offiziellen Rennabteilung Autodelta, die unter anderem erfolgreiche Fahrzeuge für die Formel 1, die DTM sowie die Tourenwagen-Weltmeisterschaft und -Europameisterschaft konstruierte.

Neben dem Termin mit dem Entwicklungsteam auf der Teststrecke hatte Valtteri Bottas noch eine zweiten Verabredung in Italien. „Die Konfiguration meines persönlichen Alfa Romeo 33 Stradale zusammen mit den Experten der Bottega Alfa Romeo war aufregend und spannend. Ich kann es kaum erwarten, mein Fahrzeug zu erhalten.“

Der zehnmalige Grand-Prix-Sieger hat bereits Erfahrung mit Hochleistungsfahrzeugen von Alfa Romeo. Der Finne ist auch Besitzer einer limitierten Alfa Romeo Giulia GTAm[2], die 397 kW (540 PS) zur Verfügung stellt. Er ist außerdem offizielles Mitglied im Alfa Romeo Tribe, der Fangemeinde der italienischen Traditionsmarke.

Der Supersportwagen Alfa Romeo 33 Stradale

Der Alfa Romeo 33 Stradale wird von einem V6-Benziner mit 3,0 Litern Hubraum und doppelter Turboaufladung angetrieben. Der längs hinter dem Cockpit positionierte Motor ist eine Weiterentwicklung des Aggregats, wie es beispielsweise in der Alfa Romeo Giulia GTAm verbaut wurde. Die Leistung von 456 kW (620 PS) wird über ein Doppelkupplungsgetriebe mit acht Gängen an die Hinterachse übertragen. Ein elektronisches Sperrdifferenzial wirkt durchdrehenden Rädern entgegen und optimiert die Reifenhaftung auf der Straße. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 333 km/h. Aus dem Stand auf Tempo 100 km/h beschleunigt der Alfa Romeo 33 Stradale in weniger als drei Sekunden.

Das Coupé, das in Handarbeit nur 33 Mal gefertigt wird, verfügt über eine Fahrgastzelle aus Kohlefaser. Antrieb und Fahrwerk sind über Aluminium-Rahmen mit diesem Monocoque verbunden.

Die elektronische Fahrdynamikregelung stellt zwei Modi zur Verfügung, die über Schalter auf dem Mitteltunnel angewählt werden: STRADA (Straße) ist automatisch beim Motorstart aktiviert. Dieser Modus bietet hohen Federungskomfort und sanfte Leistungsentfaltung mit normaler Reaktion des Motors auf Bewegungen des Gaspedals. In Stellung PISTA (Rennstrecke) wird die Federung straffer abgestimmt, das Getriebe schaltet schneller und das Motorgeräusch wird intensiviert.

In den Modus PISTA integriert ist die Funktion eines Startprogramms (PARTENZA VELOCE). Die sogenannte Launch-Control wird mittels der Taste QUADRIFOGLIO auf der Mittelkonsole aktiviert. Die Elektronik regelt Getriebe, Traktionskontrolle und Motorleistung so, dass eine maximale Beschleunigung ohne Durchdrehen der Räder erreicht wird.

Die Bremsanlage des neuen Alfa Romeo 33 Stradale ist als Brake-by-Wire-System ausgelegt. Die Verbindung zwischen Pedal und Bremsen erfolgt im Regelfall also rein elektronisch. Die von Brembo® gefertigten Kohlefaser-Keramik-Scheiben garantieren hohe Verzögerungsleistung, reaktionsschnelles Ansprechverhalten und reduziertes Fading auch bei hohen Temperaturen. Die Bremsscheiben sind vorne und hinten innenbelüftet sowie gelocht. An der Vorderachse packen Monoblock-Bremssättel mit sechs Kolben zu, an der Hinterachse sind vier Kolben im Einsatz.

Valtteri Bottas über den Alfa Romeo 33 Stradale

Bei den Testrunden von Valtteri Bottas mit dem Prototypen des Alfa Romeo 33 Stradale ging es den Ingenieuren vor allem um Daten bei mittleren und hohen Geschwindigkeiten. Der Schwerpunkt der Abstimmungsarbeiten lag auf dem Fahrwerk und dem Bremssystem. Ziel der Ingenieure ist es, Besitzern des neuen Supersportwagens das beste Fahrerlebnis in dieser Kategorie zu bieten.

Valtteri Bottas & Alfa Romeo 33 Stradale (2024)Dabei sind sie auf dem richtigen Weg. Denn Bottas lobte vor allem die Lenkpräzision und das Ansprechverhalten der Bremsen sowie das sportliche Fahrverhalten. Außerdem schätzte er den Minimalismus des Innenraums, der nie vom Fahrerlebnis ablenkt. All dies wird durch den Klang des Twin-Turbo-V6 noch eindrucksvoller, der bei jeder Beschleunigung eine mechanische Symphonie entfesselt.

Natürlich ließ es sich Valtteri Bottas auch nicht nehmen, den Alfa Romeo 33 Stradale mit deaktivierter Traktionskontrolle (ESC OFF) am Limit zu bewegen. Aber auch in diesem Modus biete der italienische Supersportwagen ein auch von Nicht-Profis kontrollierbares Fahrverhalten, so Bottas.

Eine große Rolle spielt dabei das aktive, elektronisch gesteuerte Fahrwerk. Die mechanischen Komponenten bestehen aus Radaufhängungen mit doppelten Querlenkern ringsum und einer halb-virtuellen Lenkachse. Diese Konfiguration bewirkt, dass die sehr direkt ausgelegte Lenkung effektiv von Federungs- und Antriebseinflüssen abgekoppelt wird. 

Valtteri Bottas & Alfa Romeo 33 Stradale (2024)Als Fazit des Testtags lobte Valtteri Bottas, dass der neue Alfa Romeo 33 Stradale außergewöhnliche Leistungsfähigkeit mit einer Benutzerfreundlichkeit kombiniert. Abschließend nutzte Valtteri Bottas die Gelegenheit, einige Runden mit dem neuen Alfa Romeo Junior Veloce zu drehen. Das rein elektrisch angetriebene Topmodell der neuen Baureihe leistet 207 kW (280 PS). Eine weitere Innovation ist das mechanische Torsen-Sperrdifferenzial, das dem Durchdrehen der angetriebenen Vorderräder sehr effektiv entgegenwirkt. Auch mit dem Alfa Romeo Junior Veloce hatte Valtteri Bottas sichtlich Spaß auf dem traditionsreichen Testgelände in Balocco.

* Kombinierte Werte gem. WLTP. Die Werte eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.

[1] Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um ein auf 33 Stück limitiertes Modell, was nicht frei verkäuflich ist. Das Fahrzeug ist in Deutschland nicht homologiert. Offizielle Angaben des Herstellers zu Verbrauch und Emissionen liegen nicht vor.

[2] Dieses Fahrzeugmodell ist als Neuwagen nicht mehr verfügbar. Offizielle Angaben des Herstellers zu Verbrauch und Emissionen liegen nicht vor.

( Text & Fotos: Alfa Romeo Presse- und Öffentlichkeitsarbeit )

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