Kimi Räikkönen (Nr. 7) Beim Finale der FIA Formel 1 Weltmeisterschaft 2020 verpasste Kimi Räikkönen nur knapp ein Top-10-Ergebnis. Der Finne belegte beim Großen Preis von Abu Dhabi den zwölften Platz, nachdem er die Hälfte des Rennens beide Ferrari in Schach gehalten hatte. Räikkönens Alfa Romeo Racing ORLEN Teamkollege Antonio Giovinazzi überquerte die Ziellinie auf Rang 16.

Das traditionelle Feuerwerk während des Zieleinlaufs markierte den finalen Moment der Saison 2020. Nach 17 Rennen in nur 24 Wochen ging die intensivste Kampagne in der Geschichte der Formel 1 zu Ende. Es war ein von Taktik geprägtes Rennen, in dem fast keine Ausfälle zu verzeichnen waren. Kimi Räikkönen vom Team Alfa Romeo Racing ORLEN beendete das Rennen als bestplatzierter Fahrer mit einem Motor von Ferrari im Rücken.

Wetter: klarer Abend; 21,7 – 23,4 Grad. Asphalttemperatur: 24,5 – 29,9 Grad

Nach einer reibungslosen Startphase, in der Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen ihre Positionen nach wenigen Kurven tauschten, kam es nach nur zehn Runden zu einer Safety-Car-Phase. Einige Teams riefen ihre Fahrer an die Box. So ließ auch Räikkönen neue harte Reifen aufziehen mit dem Plan, bis zum Ende des Rennens keinen weiteren Boxenstopp einzulegen. Teamkollege Giovinazzi ließ dagegen erst zur Rennhälfte seine Reifen wechseln. Tatsächlich blieb es bei dieser einen Safety-Car-Phase. Räikkönen, auf Rang 12 liegend, verteidigte sich hartnäckig gegen den Ferrari von Charles Leclerc und hielt den Monegassen bis zur Zielflagge hinter sich. Giovinazzi überholte die beiden Haas-Piloten sowie Latifi im Williams und konnte auch die Lücke zu Russell im zweiten Williams mit Leichtigkeit schließen. Ein Überholmanöver gelang ihm aber nicht mehr, Giovinazzi wurde schließlich Sechzehnter.

Alfa Romeo Racing ORLEN beendet die Saison 2020 der FIA Formel 1 Weltmeisterschaft auf Rang 8 der Konstrukteurswertung.


Frédéric Vasseur, Teamdirektor Alfa Romeo Racing ORLEN und CEO Sauber Motorsport AG:
„Wir beenden die Saison mit einer guten Leistung während des gesamten Wochenendes. Ein Auto hat es ins Q2 geschafft, den zweiten Abschnitt des Qualifying. Unsere beiden Fahrer konnten dasselbe Tempo gehen wie einige Konkurrenten, die vor uns ins Ziel kamen. Kimi Räikkönen kam als bestplatzierter Fahrer eines Autos mit einem Ferrari-Motor ins Ziel und konnte sogar die beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Sebastian Vettel hinter sich halten. Wir haben aus dem Rennen alles herausgeholt, was wir konnten. Es war vor allem eine gute Teamleistung, die zeigt, wie sehr wir uns im Vergleich zum Jahresbeginn verbessert haben. Es war keine einfache Saison. So viele Rennen in so kurzer Zeit waren eine große Belastung für die Teammitglieder und machten es uns wirklich schwer, an der Weiterentwicklung des Autos zu arbeiten. Dieser Prozess erstreckt sich normalerweise über neun Monate. Wir haben gute Schritte nach vorne gemacht. Dies ist ein Beweis für die erfolgreiche Arbeit, die sowohl in unserer Teambasis in Hinwil als auch an der Strecke geleistet wurde. Hoffentlich können wir diesen Schwung über den Winter retten und mit in die neue Saison nehmen.“


Kimi Räikkönen (Startnummer 7) – Alfa Romeo Racing ORLEN C39 (Chassis 05/Ferrari)
Rang 12 / schnellste Runde: 1.42,148 Minuten
Verwendete Reifentypen: neue Medium (10 Runden) – neue Hard (44)

„Für mich ein positiver Rennverlauf mit gutem Tempo, vor allem im Vergleich zu den vorangegangenen Wochen. Ich war ziemlich nahe an den Jungs vor mir dran, konnte aber nicht wirklich Druck auf sie ausüben. Für mich ist es gutes Ende einer Saison, die natürlich ein wenig enttäuschend war, was die Ergebnisse angeht. Wir wussten bereits nach den Testfahrten zu Jahresanfang, dass wir eine schwierige Saison vor uns haben. Aber das Team hat sich gut entwickelt und am Ende haben wir einige gute Schritte nach vorne gemacht. Hoffentlich können wir diesen Weg im nächsten Jahr fortsetzen. Aber jetzt genießen wir alle erst einmal eine Auszeit zu Hause bei unseren Familien.“

Antonio Giovinazzi (Startnummer 99) – Alfa Romeo Racing ORLEN C39 (Chassis 04/Ferrari)
Rang 16 / schnellste Runde: 1.41,675 Minuten
Verwendete Reifentypen: neue Medium (27 Runden) – neue Hard (27)

„Kein einfaches Rennen für mich, da nach dem Start nicht mehr viel passierte. Ich entschied mich, auf den Medium-Reifen zu bleiben, als das Safety-Car herauskam. Meine Hoffnung war, später von einer möglichen weiteren Neutralisation zu profitieren. Aber das Safety-Car wurde kein zweites Mal eingesetzt, deswegen ging meine Rennstrategie nicht auf. Damit geht eine harte Saison zu Ende und ich denke, wir haben alles getan, was wir konnten. Wir haben in relativ kurzer Zeit gute Fortschritte gemacht, dennoch gibt es noch viel zu verbessern. Ich hoffe, wir können 2021 mehr erreichen. Mit einem schnelleren Auto sollten wir mehr Spaß haben und um mehr WM-Punkte kämpfen können. Persönlich bin ich zufrieden damit, wie ich mich als Fahrer verbessert habe. Dies war mein Hauptziel für die Saison. Daran möchte ich nächste Saison anknüpfen.“

Über Alfa Romeo:
Seit seiner Gründung 1910 in Mailand/Italien hat Alfa Romeo einige der schönsten und exklusivsten Automobile in der Historie entworfen und gebaut. Diese Tradition führt Alfa Romeo auch heute mit einem einzigartigen und innovativen Ansatz bei der Konstruktion von Automobilen fort.

In jedem Alfa Romeo vereinen sich Technologie und Leidenschaft zu einem wahren Kunstwerk – jedes Detail ist wichtig, jedes Design ist die perfekte Harmonie aus Form und Funktion, Technologie und Emotion. Den Geist von Alfa Romeo wiederzubeleben und sein weltweites Image zu maximieren, ist eine der Prioritäten von FCA. Im Zuge einer klaren und eindeutig definierten Strategie, die eine einzigartige Chance darstellt, das volle Potenzial der Marke zu entwickeln, öffnet Alfa Romeo ein neues Kapitel in seiner mehr als 100-jährigen Historie. Heute ist Alfa Romeo ein Musterbeispiel für die Kompetenz, das Talent und das technologische Knowhow der Gruppe. Zunächst mit der Giulia, dann mit dem Stelvio hat Alfa Romeo zwei Modelle entwickelt, die Ausdruck des puren und originalen Geistes der Marke sind – beide sind auf den ersten Blick als automobiles Vollblut zu erkennen. Alfa Romeo Giulia und Stelvio verkörpern perfekt den Anspruch der „Technologie aus Emotionen“, der das zusammenfasst, was die Menschen von der Marke erwarten.

Über Sauber Group of Companies:
Die Sauber Group of Companies besteht aus drei Geschäftsbereichen – Sauber Motorsport AG, welche das Formel-1-Team führt – Sauber Engineering AG, welche sich auf Prototypen-Entwicklung sowie die additive Fertigung fokussiert – und Sauber Aerodynamik AG, welche Windkanaltests in Original- und Maßstabgröße durchführt sowie bahnbrechende Innovationen im Bereich der Aerodynamik entwickelt. Die Unternehmen arbeiten eng zusammen, um das Fachwissen von mehr als 500 engagierten Mitarbeitern am Schweizer Hauptsitz in Hinwil für alle internen und externen Projekte anzuwenden.

Seit 50 Jahren setzt das innovative Schweizer Unternehmen neue Standards im Design, der Entwicklung und der Konstruktion von Rennfahrzeugen in verschiedenen Meisterschafts-Kategorien, unter anderem der Formel 1, DTM, und WEC. Im Anschluss an das eigene Formel-1-Debüt 1993 hat sich Sauber als eines der wenigen traditionellen und privaten Teams in der Königsklasse des Motorsports etabliert. Nach 25 Jahren in der Formel 1 hat das Team 2018 eine langfristige Partnerschaft mit Alfa Romeo als Titelsponsor initiiert und geht 2020 mit dem Teamnamen Alfa Romeo Racing ORLEN an den Start.


( Text & Fotos: Alfa Romeo Presse- und Öffentlichkeitsarbeit )

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